TRUST auf der Stockholm World Water Week 2019

Frank-Andreas Weber (FiW e.V., Aachen) und Manuel Krauß (TRUST-Projekt, ISWA Universität Stuttgart) stellten am 25.08.2019 auf der World Water Week in Stockholm eine neue Methode zur Bewertung von Trade-offs und Synergien zwischen SDG 6 „Wasser und Sanitärversorgung für alle“ und anderen SDGs sowie deren Integration in Planungsprozesse vor.

Karen Villholth (IWMI-Southern Africa), Manuel Krauß und Frank-Andreas Weber (v. li.) auf der GRoW- Session „SDG trade-offs and synergies“ in Stockholm

Der ganzheitliche Ansatz lässt die Betrachtung aller 17 UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung der Agenda 2030 und ihrer 169 Zielvorgaben zu und erlaubt eine kontextbezogene Bewertung über verschiedene räumliche Skalen hinweg. Im Mittelpunkt steht die partizipative Beteiligung von Interessengruppen, um lokales Wissen einzubeziehen, Konflikte zu minimieren, Kompromisse zu finden und Synergien zu erzielen. Durch die Einbindung von Experten und Interessengruppen werden aus den 17 SDGs und ihren Zielvorgaben die relevanten Bewertungsgrößen identifiziert und belastbare Indikatoren ausgewählt. Die Bewertung der lokalen Auswirkungen von konkreten Planungen auf die Erreichung der Nachhaltigen Entwicklungsziele erfolgt sowohl qualitativ als auch quantitativ.

Der Ansatz befindet sich noch in der Entwurfsphase und wird innerhalb des Arbeitskreises zum Querschnittsthema „UN-Nachhaltigkeitsziele“ der BMBF-Fördermaßnahme GRoW entwickelt und exemplarisch an Fallbeispielen der Forschungsprojekte InoCottonGROW, TRUST, STEER und WANDEL getestet. Innerhalb des Arbeitskreises wird der Ansatz nun weiterentwickelt und anschließend veröffentlicht.

Kontakt: Manuel Krauß, ISWA Universität Stuttgart, E-Mail: manuel.krauss@iswa.uni-stuttgart.de

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